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DMT (N,N-Dimethyltryptamin) Kaufen Referenzsubstanz für Neuroplastizitäts- und Serotoninrezeptorforschung

N,N-Dimethyltryptamin (DMT) Kaufen  – systematisch als 2-(1H-Indol-3-yl)-N,N-dimethylethanamin bezeichnet – ist ein ubiquitär in der Biosphäre vorkommendes Indolalkaloid und gehört chemisch zur Familie der einfachen substituierten Tryptamine. Das Molekül besitzt als freie Base die Summenformel C12H16N2 (Molmasse: 188,27 g/mol) und wird für Laborzwecke meist als stöchiometrisch definiertes Difumarat bzw. Hemifumarat (C12H16N2⋅C4H4O4, Molmasse: 304,34 g/mol) synthetisiert.

Strukturell verbindet DMT ein aromatisches Bicyclus-System (Indolkern) über eine flexible zweigliedrige Ethylenkette mit einer basischen Dimethylaminofunktion. In den letzten Jahren erlebte DMT einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der biochemischen Grundlagenforschung: Weg von der reinen Betrachtung als psychedelisches Agonistenmodell, hin zum Leitmolekül in der Erforschung struktureller Neuroplastogenese, Synaptogenese und zellulärer Zytoprotektion unter hypoxischen Bedingungen.

Über diskretechemforschung.com erhalten analytische Labore und biowissenschaftliche Forschungseinrichtungen hochreines, kristallines DMT-Fumarat als analytischen Standard für chromatographische Trennverfahren, quantitative NMR-Analysen und enzymatische Kinetikstudien.


Neurochemische Signalwege und molekulares Profil

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        H
        N
       / \
  ====/   \____ CH2-CH2-N(CH3)2
  |   |   |
  ====\___/

1. Selektivität am Serotonin-5-HT2A-Rezeptor

DMT fungiert als partieller bis voller Agonist am humanen 5-HT2A-Rezeptor. Die Bindung induziert eine Konformationsänderung, die primär den Gαq/11-Phospholipase-C-Signalweg aktiviert. Dies führt zur Bildung von Inositol-1,4,5-trisphosphat (IP3) und Diacylglycerol (DAG), gefolgt von intrazellulären Calcium ausschüttungen. Parallel dazu moduliert DMT die Rekrutierung von β-Arrestin-2, was in molekularen Assays zur Differenzierung ligandenspezifischer Biased-Signaling-Prozesse genutzt wird.

2. Sigma-1-Rezeptor-Aktivierung (σ1R)

Im Gegensatz zu einfachen Phenylalkylaminen agiert DMT im mikromolaren Bereich als endogener bzw. synthetischer Modulator am Sigma-1-Rezeptor, einem Chaperon-Protein an der mitochondrialen Membran des endoplasmatischen Retikulums (MAM). Diese Interaktion dient als Modell zur Untersuchung von Zellüberlebensmechanismen bei oxidativem Stress und experimenteller Ischämie.

3. TrkB/BDNF-Signalachse & Psychoplastogene Wirkung

Neueste zellbiologische Screenings nutzen DMT zur Quantifizierung von Dendriten-Sprouting, Dornenfortsatzdichte (Spine-Morphogenese) und der Stimulation des Tropomyosin-Rezeptorkinase B (TrkB)-Signalwegs in kortikalen Neuronenkulturen.


Ausgewählte Applikationsfelder im Labor

A. Forensische Identifizierung und Isomerendifferenzierung

In der analytischen Toxikologie dient DMT als Standard zur Kalibrierung und massenspektrometrischen Differenzierung gegenüber Positionsisomeren und strukturverwandten Tryptaminen:

  • GC-MS-Fragmentierung: Das Spektrum zeichnet sich durch ein dominantes Basispeak-Fragment bei m/z=58 (Dimethyliminium-Ion [CH2=N(CH3)2]+) sowie diagnostische Nebenpeaks bei m/z=144, m/z=130 und dem Molekülion m/z=188 aus.
  • HPLC-DAD/UHPLC-MS/MS: Etablierung chromatographischer Retentionszeiten zur eindeutigen Trennung von DET (N,N-Diethyltryptamin), MET (N-Methyl-N-ethyltryptamin) und Iso-DMT-Derivaten.

B. In-vitro-Enzymkinetik mit Monoaminooxidasen (MAO)

Da DMT ein physiologisches Substrat der mitochondrialen Monoaminooxidase A (MAO-A) darstellt, wird die Reinsubstanz eingesetzt, um Michaelis-Menten-Konstanten (Km und Vmax) bei kompetitiven Hemmstudien in Gegenwart synthetischer oder pflanzlicher MAO-Inhibitoren (z. B. Harmalin, Harmin, Moclobemid) zu bestimmen.

C. Bindungs- und Radioliganden-Assays

Messung heterologer Kompetition gegen radioaktiv markierte Liganden (z. B. [3H]Ketanserin oder [125I]DOI) an membranständigen Rezeptorpräparationen zur Ableitung thermodynamischer Gleichgewichtskonstanten (Ki).


Spezifikationsdatenblatt

Analytischer Parameter Spezifikation (Fumaratsalz)
Systematischer IUPAC-Name 2-(1H-Indol-3-yl)-N,N-dimethylethanamin-fumarat
Chemische Synonyme N,N-Dimethyltryptamin Fumarat, DMT-F, 3-[2-(Dimethylamino)ethyl]indol
CAS-Registriernummer 53155-25-2 (Fumarat) / 61-50-7 (Freie Base)
Summenformel C12H16N2⋅C4H4O4
Molekulare Masse 304,34 g/mol (Fumaratsalz) / 188,27 g/mol (Base)
Reinheitsgrad ≥98,0 % (quantifiziert über HPLC-UV bei 280 nm)
Strukturklasse Indolalkylamine / Tryptaminalkaloide
Physikalische Form Feinkristallines, farbloses bis cremeweißes Pulver
Schmelzpunkt 151 – 154 °C (Fumarat) / 46 – 48 °C (Freie Base)
Löslichkeit (Fumarat) ≥30 mg/mL in H2O; gut löslich in Methanol; unlöslich in Diethylether
Stabilität Mindestens 24 Monate bei sachgemäßer Lagerung (-20 °C)

Handhabung, Sicherheit & Oxidationsschutz

Aufgrund der elektronenreichen Indolstruktur neigt freies DMT in Lösung bei Einwirkung von Luftsauerstoff und Photonen zur oxidativen Zersetzung (Bildung von DMT-N-oxid sowie Indol-3-essigsäure). Die Fumaratsalzform bietet hierbei eine signifikant höhere thermodynamische Gitterenergie und Lagerstabilität:

  • Inertisierung: Es wird dringend empfohlen, geöffnete Gebinde nach Probenentnahme mit Argon oder Reinstickstoff zu spülen.
  • Laborhygiene: Arbeiten mit dem Feststoff erfordern Standard-PSA (Nitrilhandschuhe Kat. III, geschlossener Laborkittel, Schutzbrille) und müssen zwingend in einer laminar durchströmten Abzugshaube erfolgen.
  • Gefahrstoffdeponierung: Abfälle sind unter dem Abfallschlüssel für halogenfreie organische Laborchemikalien über zertifizierte Entsorger zu beseitigen.

Qualitätsstandards & Logistik auf diskretechemforschung.com

  • Chargenanalytik (CoA): Jede gelieferte Einheit wird von einem vollständigen Analysezertifikat mit 1H-/13C-NMR-Spektren, HPLC-Chromatogramm und ESI-MS-Nachweis begleitet.
  • Verpackungssystem: Vakuumierte, feuchtigkeitsdichte Braunglas-Vials oder Aluminium-Verbundbeutel verhindern photolytische Alterungsprozesse während des Transports.
  • Lieferfristen: Standardversand per Express innerhalb des DACH-Raums: 24–48 h (Deutschland), 48–72 h (Österreich, Schweiz).
  • Zahlungsoptionen: SEPA-Firmenüberweisung, Vorkasse sowie Krypto-Transaktionen (BTC, XMR).

Spezifische Fragen & Antworten (FAQ)

Warum wird für Laboranwendungen primär das Fumaratsalz und nicht die freie Base eingesetzt?

Die freie Base von DMT besitzt einen sehr niedrigen Schmelzpunkt (ca. 46–48 °C), neigt bei Raumtemperatur zur Phasenumwandlung in ein wachsartiges Gemisch und oxidiert rasch an der Luft. Das Fumaratsalz hingegen bildet stabile Kristalle, ist exakt einwiegbar, hydrophil und weist eine jahrelange Zersetzungsresistenz auf.

Welches Lösungsmittel eignet sich am besten für In-vitro-Stammlösungen?

Für biochemische Assays empfehlen sich sterile wässrige Pufferlösungen (PBS, pH 7,4) oder DMSO. DMSO-Stammlösungen sollten portioniert bei -80 °C eingefroren und vor Licht geschützt gelagert werden.

Welche behördlichen Dokumente sind für den Erwerb erforderlich?

In der Bundesrepublik Deutschland unterliegt DMT den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG, Anlage I). Der Bezug über deustchlanddrogenmarkt.com ist daher ausschließlich autorisierten Institutionen mit gültiger BtM-Erwerbs- oder Umgangsgenehmigung der Bundesopiumstelle (BfArM) vorbehalten.

MMC-Optionen

100g, 10g, 25g, 500g, 5g

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DMT (N,N-Dimethyltryptamin)

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